EIN FILM VON TANJA BUBBEL UND AXEL RANISCH
Steffi ist 29, Stuntfrau und lebt mit ihrer Partnerin Ruth in Berlin. Alles läuft ganz gut in ihrem Leben. Bis sie eines Tages einen Anruf von Mutti bekommt. Mutti teilt ihr mit, dass Vater an einem Gehirntumor leidet und bittet Steffi, für ein paar Tage nach Hause zu kommen, um sich mit ihm zu versöhnen, bevor er stirbt. Unter keinen Umständen soll Steffi durchscheinen lassen, dass sie von seiner Krankheit etwas weiß.
Als wäre diese Nachricht nicht Unglück genug, passiert Steffi auch noch ein Mißgeschick. In einer Ausstellung für moderne Kunst tötet sie versehentlich 23 Goldfische und zieht damit die an Fanatismus grenzende Verfolgung des Tierschützer-Ehepaars Pielsticker auf sich.
Steffi reist zurück in ihre Heimat auf dem Lande, wo Mutti als Hausfrau und Vater als Förster ein geordnetes Leben führen. Obwohl die alten Konflikte mit Muttis warmer Diktatur wiederaufflammen, schafft Steffi es, sich mit ihrem Vater zu versöhnen, woran die sprechenden, homosexuellen Tiere des Waldes, mit denen Vater seine Arbeitszeit verbringt, einen nicht unwesentlichen Anteil haben.
Fast ungetrübt könnte das Glück sein – wären da nicht das Ehepaar Pielsticker und Mutti.
Schauspieler
Bärbel Schwarz – Steffi
Christiane Ziehl – Mutti
Bernhard Geffke – Papa
Nina Hoger – Frau Pielsticker
Heiko Pinkowski – Herr Pielsticker
Mariel Supka – Ruth
Claudia Jacob – Bestatterin
Tobi B. – Hase
Martin Molitor – Bär Heiner
Axel Ranisch – Bär Winnie
Kamera:
Henning Gebhardt
Schnitt:
Daniel Stephan
Ton:
Janusch Kesy
Philipp Reitberger
Sounddesign:
Johannes Varga
Szenenbild:
Jenny Wjertzoch
Kostüm:
Alexander Ambite y Mensen
Musik:
Johannes Repka
Produktionsleitung:
Anne Baeker
Produktion:
Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg, 2008


